Weblog-Archiv für 15. Mai 2007

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Zu Gast bei Calli

Mai 15, 2007

Die Welt des Herrn Calmund

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(Guten Tag á la Reiner Calmund)

 

Nachdem ich gestern erfahren habe, dass der ehemalige Bundesliga Manager Reiner Calmund eine Second Life Präsenz, ja vielmehr sogar mehrere Inseln besitzt, habe ich dem guten Herrn Calmund mal einen Besuch abgestattet.

 

Angekommen auf „Calli Island 2“, machte ich mich auf die Insel näher zu erkunden.

 

Von dem Start- Areal, einem WM-Globus gleichend, startend ging ich geradewegs in das in der Nähe befindliche, schön modellierte Fußballstadion. Mit 2 Torwänden versehen bildet das Stadion den Mittelpunkt und Sammelplatz der zweiten Insel.

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(Stadionatmosphäre)

 

Kaum im Stadion angekommen konnte ich einige User mit diversen Fahnen von Bundesligaclubs ausgestattet begutachten, was meinen erkundungs- und Forschergeist weckte…. wo gibt’s die?

 

Die Suche war schnell beendet, da das Cali-Inselimperium mehrere Hosts beheimatet, die sich um die Organisation und vor allem die Vermittlung der Second Life User und der Calli Fangemeinde bemühen und als Ansprechpartner fungieren.

Auch mein Wunsch nach einer Fahne des 1.FC Kaiserslautern wurde nicht belächelt und alsbald an den für die Fahnenerstellung zuständigen Bearbeiter weitergegeben.

 

Dieser Service einer Betreuung war mir bisher neu im Second Life Universum.

Anders als in bezahlungspflichtigen Online-Plattformen, in denen bezahlte Gamemaster, sich um die Belange der User kümmern bilden diese im Second Life eine gerngesehene Abwechslung.

 

Die Idee der Person Rainer Calmund sich auf der Plattform Second Life niederzulassen, ist schlichtweg gesagt, genial.

Mit bisher nicht da gewesenen Elementen die auch den Spieltrieb der User befriedigen und es ermöglichen einen Einblick in das Leben einer prominenten Persönlichkeit zu erhaschen, ermöglicht Calmund Second Life neue Wege zu gehen und den Content der Hauptplattform sinnvoll zu ergänzen.

Das nach wie vor, von dem IM-System abgesehen, sehr unübersichtlich gestaltete Chatsystem ist hierbei die einzige Negativanmerkung die aber, wenn man den Grundsatz der Source-Dateien-Unantastbarkeit bedenkt, nichts mit der Calmund- Initiative sondern vielmehr mit dem Grundgerüst SL zu tun hat.

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(Alle reden, nur Wer mit Wem ? // Chatsystem im Second Life)

 

 

 

Second Life, Marketing und Werbemaschine ?

 

Zunächst muss ich erwähnen, dass ich vor meinem ersten Besuch der Calmund Inseln davon ausging, dass hauptsächlich die Selbstdarstellung und die Vermarktung der „Marke Calmund“ im Vordergrund stehen sollte. Dieses Gefühl, diese Vorahnung sollte sich allerdings bei näherer Betrachtung der Calmund´schen Umwelt als nicht zu 100% zutreffend darstellen.

Zwar sind verweise zu ehemaligen Engagements der Person Calmund anzutreffen, werden aber mehr oder weniger autobiografisch ins Licht gerückt und m.E. nicht zu Werbezwecken missbraucht.

Bis auf die Bannerwerbung des Kreativteams, welches die Calli-Insel-Plattform erstellte und betreut, konnte ich keine offensiven Werbequellen ausmachen.

 

Eine Weiterentwicklung des Second Life könnte Werbung aber auf alle Fälle sein.

 

Die meist nur sehr schlecht inszenierte Werbung von Websites innerhalb des Second Life Universums muss nicht das Ende der Fahnenstange sein.

 

Vor allem vor der Hintergrund Raumplanerischer Bestrebungen stelle man sich eine animierte Innenstadt vor, die mit Plakaten und offenen Verkaufsständen, einsehbaren Kino- und Theaterprogrammen/Öffnungszeiten und vielen Dingen mehr, sich nach außen, aber auch vor allem nach innen, auf eine neue Art und Weise präsentiert.

 

——>Touristische Außendarstellung und Information der Bürger in einem neuen                       Gewand

 

Oder um noch ein Beispiel zu nennen: Man stelle sich eine, nach den Plänen von Stadtplanern umgestaltete Fußgängerzone vor, die nach im Stadtrat beschlossenem Innenstadt-Sanierungskonzept, von Programmierern in eine 3D Hülle getaucht wird und den Besuchern aktiv in einer 3D-Welt die Vorzüge der Planung darstellt, praktisch zum Greifen nah.

Zudem stehen mit den Konzepten vertraute Planer zur Verfügung die auf die Fragen interessierter Bürger eingehen können.

 

——>Bürgerbefragung/Runde Tische/Workshops und öffentliche Auslegungen mal                    anders

-         Visualisierte Planergedanken, der breiten Masse zugänglich gemacht, sorgen m.E.

            vor allem für mehr Akzeptanz und vor allem für mehr Streben nach

Eigenengagement // Planen mit Bürgern für Bürger

 

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Bis zum nächsten Eintrag

Euer Bitburg, der Beerbaum